Thema: Patientenverf?gung

Patientenverfuegung

Beste Vorbereitung für den Fall der Fälle

Was bedeutet eigentlich “in Würde sterben“? Eine schwierige Frage, wie die öffentlichen Diskussionen zur Sterbehilfe in den letzten Jahren gezeigt haben. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welche medizinischen Maßnahmen im Fall der Fälle vorgenommen werden dürfen und welche nicht. Mit Hilfe einer professionellen Vorlage für eine Patientenverfügung treffen Sie unmissverständliche Anweisungen an die behandelnden Ärzte. Sie bestimmen außerdem eine Vertrauensperson, die dann für Sie entscheidet, wenn Sie selbst dazu nicht mehr in der Lage sind.

Mit einer Patientenverfügung selbst entscheiden

Die gefürchtete Frage nach dem „Abschalten der lebensverlängernden Maschinen“ zwingt Angehörige zu einer Entscheidung, die schwerer fällt als jede andere. Wird diese jedoch nicht getroffen, entscheiden die behandelnden Ärzte. Mit einer Patientenverfügung nehmen Sie Ihren Angehörigen die schwere Last von den Schultern. Und Sie überlassen Ihr Schicksal auch nicht unbekannten Ärzten, sondern entscheiden selbst. Treffen Sie klare Aussagen, wie im Notfall verfahren werden soll. Mit unserer Vorlage für eine Patientenverfügung gehen Sie dabei sicher, dass Ihre Anweisungen von den behandelnden Ärzten genauso verstanden werden, wie Sie es meinen.

Vormundschaft durch eine Vertrauensperson

Wenn Sie eines Tages nicht mehr selbst entscheiden können, entscheidet ein gesetzlicher Vormund für Sie. Beruhigend ist es, wenn diese Position von einer Vertrauensperson eingenommen wird. In einer Betreuungsverfügung machen Sie dem Vormundschaftsgericht einen Vorschlag, der bei der Bestimmung Ihres Vormundes maßgeblich zu berücksichtigen ist. Mit der Betreuungsverfügung legen Sie eine Rangliste der Personen fest, die für diese Aufgabe in Frage kommen. Wen Sie keinesfalls als Vormund wünschen, können Sie hier natürlich auch festlegen. Denn wer im Ernstfall wirklich in Ihrem Sinne handeln wird, kann niemand besser einschätzen als Sie selbst.

Mit einer Vorsorgevollmacht umfassend abgesichert

Eine Vorsorgevollmacht komplettiert Ihre Vorsorge für den Fall der Fälle. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Vertrauensperson dann sofort handlungsfähig ist, ohne dass ein Vormundschaftsgericht eingeschaltet werden muss. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihrer Vertrauensperson keine Steine in den Weg gelegt werden. Sie kann so von Anfang an für Sie entscheiden. Für nicht verheiratete Lebenspartner ist eine Vorsorgevollmacht besonders zu empfehlen. Eine gegenseitige Ermächtigung im Krankheits- und Todesfall sorgt dafür, dass Sie über den Verlauf aller medizinischen Behandlungen bei Ihrem Partner informiert werden. Dass Sie füreinander sorgen wollen, ist ein schönes Vorhaben. Dass Sie das, rechtlich gesehen, auch können, stellt die Vorsorgevollmacht sicher.

Was wird in der Patientenverfügung geregelt

In einer Patientenverfügung wird schriftlich festgehalten, welche medizinischen Maßnahmen getroffen werden sollen, für den Fall, dass der Betroffene nicht mehr einwilligungsfähig ist. Der die Patientenverfügung Erstellende muss einwilligungsfähig und volljährig sein. Eine notarielle Beurkundung ist nicht notwendig. Auf einfache Weise kann eine Patientenverfügung mit einer entsprechenden Vorlage erstellt werden. Diese Vorlagen halten wir auch bei FORMBLITZ für Sie bereit. Sie beinhaltet die wichtigsten Punkte an die beim Erstellen der Patientenverfügung gedacht werden sollte. So können Sie sich sicher sein, dass Sie nichts vergessen oder übersehen. Eine Patientenverfügung eignet sich nicht nur für ältere Leute. Häufig wird erst im fortgeschrittenen Alter an das Verfassen einer Verfügung gedacht. Sie gilt generell für medizinische Maßnahmen im Falle der Einwilligungsunfähigkeit und betrifft somit jeden.

Was unterscheidet sie von der Vorsorgevollmacht

Zu unterscheiden ist die Patientenverfügung von der Vorsorgevollmacht. Die Patientenverfügung regelt lediglich, welche medizinischen Maßnahmen im Falle der Einwilligungsunfähigkeit getroffen werden sollen. Sie regelt dagegen nicht, wer dazu ermächtigt wird, diesen Wunsch bei den Ärzten durchzusetzen. Wer dazu bevollmächtigt wird, kann in der Vorsorgevollmacht geregelt werden. Es empfiehlt sich deshalb immer eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht abzuschließen. Beide können mit einer Vorlage erstellt werden, denn sie müssen nicht notariell beurkundet werden. Im großen Vorsorge-Paket von FORMBLITZ finden Sie gleich alle Vorlagen gesammelt. Das Paket enthält sowohl eine Patientenverfügung als auch eine Vorsorgevollmacht. In dem Paket sind aber auch eine Betreuungsverfügung, unterschiedliche Vollmachten und verschiedene Testamente enthalten.

Unterschied zu einer Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung finden Sie ebenfalls im großen Vorsorge-Paket von FORMBLITZ. Durch eine Vorsorgevollmacht kann die Bestellung eines Betreuers weitestgehend vermieden werden. Sollte dennoch ein Betreuer bestellt werden müssen, hat sich das Gericht bei der Bestimmung des Betreuers an die Betreuungsverfügung zu halten. Es kann nicht willkürlich einen anderen bestimmen. Außerdem kann in einer Betreuungserklärung auch angegeben werden, wer nicht zum Betreuer bestellt werden soll. Eine passende Vorlage können Sie bei FORMBLITZ erwerben. Das Erstellen einer Betreuungsverfügung ist zu empfehlen, denn anders als die meisten denken, wird in Deutschland nicht automatisch der nächste Angehörige zum Betreuer bestellt. Die Betreuungsverfügung findet auch nur Anwendung, wenn das Betreuungsgericht die Bestellung eines Betreuers für notwendig hält. Sichern Sie sich Ihre Zukunft und sorgen Sie für den Ernstfall.

Zusätzliche Informationen aus dem Bereich Patientenverfügung hat die Formblitz-Redaktion hier für Sie zusammengestellt.